Über uns, dem BRETThupferl-Theater e.V.:

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1. Entstehung der Theatergruppe

2. Über die weitere Entwicklung

3. Über den Verein

4. Über den ATV Pforzheim

5. Über das Kulturhaus Osterfeld

6. Über das Fremdgehen

7. BRETThupferl minis

 

 

g   1. Entstehung der Theatergruppe

Ein halbes Jahr, nachdem Martin Zimmermann und Gaby Zeitler (siehe Foto) die Idee hatten, im Hilda-Gymnasium eine Theater-AG zu gründen, war es ihnen und einigen anderen Schülern, die auch Freude am Theater hatten und das Abenteuer wagten, gelungen, verschiedene Sketche einzustudieren, die am 17. Mai 1980 gezeigt wurden. Diese erste Aufführung wurde - trotz aller Skepsis - ein großer Erfolg. Dadurch angespornt, wurde gleich ein neues Stück einstudiert. Inzwischen war aus den wenigen Schülern eine feste Gruppe geworden, in der man nicht nur probte, sondern in der man sich von der Seele reden konnte, mit der man feiern konnte - kurz: in der man sich wohl fühlte.

1982 waren wir etwa zehn Leute, meistens im Alter von 18 bis 20 Jahren, die sich dem Theater spielen verschrieben haben. Das hieß aber nicht, nur auf der Bühne stehen und Ruhm ernten, sondern auch alles andere, was dazugehört: Text lernen, Requisiten ordnen, Bühnenaufbau planen, Licht- und Tontechnik organisieren, Programme und Plakate drucken lassen, Möbel heranschaffen und vieles andere mehr. Aber auch dies machte uns viel Spaß, und obwohl ein großer Teil von uns gerade das Abitur gemacht hat, denken wir noch lange nicht ans Aufhören.

Simi Zeleny

 

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2. Über die weitere Entwicklung

Die erste Garde machte Abitur, das von Gaby Zeitler und Martin Zimmermann gegründete Jugendensemble wuchs sich aus zum "Theater am Hilda". Nach 1985 zogen wir vom Musiksaal des "Hilda" um in das "Kupferdächle" von Pforzheim. Nach "Pygmalion" stießen noch einige Mitglieder aus "allusion", der Hausgruppe des Kupferdächle, zu unserer Theatergruppe dazu und auch sonst erweiterte sich unser "Ensemble" ständig. Seit 1986 waren Alexander Weber und Simi Zeleny-Kania (siehe Foto) unsere "Chefs". Nach Komödie und ernstem Schauspiel ("Das Tagebuch der Anne Frank") kam 1990 unser erstes Musical auf die Bühne: "Snoopy - das Musical" und wir feierten unser 10-jähriges Bestehen. Und was haben wir nicht alles in den ersten 10 Jahren auf die Beine bzw. die Bretter gestellt. Zahlreiche Amateurwettbewerbe wurden bespielt, wir hatten diverse Kleinauftritte, wie Einsätze des "1. Nordbadischen Goldstadtfunks" zur Einweihung der Fußgängerzone in Pforzheim oder das "walking theatre" zur Landesgartenschau 1992, von den abendfüllenden Stücken ganz zu schweigen.

Seit 1994 sind viele von uns im "Kulturhaus Osterfeld" ehrenamtlich tätig und mit der Premiere von "Sechs Personen suchen einen Autor" bespielten wir das erste Mal die Osterfeld-Bühne. Seit 1995 spalteten sich immer weiter Untergruppen von Bretthupferl ab, weil wir inzwischen so personenreich geworden sind, dass nicht alle gleichzeitig in den Stücken spielen konnten. Mit experimentellem Theater, Jugendtheater und auch Kulttheater begeistert BRETThupferl und seine Abspaltungen immer weiter das Publikum.

Olaf Schulze

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g   3. Über den Verein

Seit dem 31. Mai 1995 sind wir ein eingetragener Verein und aus dem "Amateurtheater BRETThupferl" wurde der "BRETTupferl Theater e.V." mit über 20 Mitgliedern.

Der Verein hat sich der Pflege und Förderung des Amateurtheaters verschrieben. Vielen neuen Spielerinnen und Spielern wurde und wird durch uns die Möglichkeit gegeben, sich am Theater auszuprobieren und einige von ihnen haben die Möglichkeit ergriffen, sich mit einer Schauspielerausbildung am "richtigen" Theater zu verwirklichen.

Viele unserer SchauspielerInnen und helfenden Hände nehmen die Möglichkeit in Anspruch, sich durch unsere Mitgliedschaft im Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. und im Amateurtheaterverein Pforzheim weiterzubilden.

 

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4. Über den ATV Pforzheim

1988 gründete sich der Amateurtheaterverein (ATV) Pforzheim aus der Amateurtheater-Szene in Pforzheim, um gemeinsam mit dem Penn-Club 2000 e. V. das alte Stadttheater in der Osterfeld-Schule in Pforzheim als Spielstätte zu bekommen. Von Anfang an waren viele Mitglieder des BRETThupferl-Amateurtheaters in "Amt und Bürden" dabei.

Wir schufteten als Mitglieder des ATV in vielen Arbeitseinsätzen beim Umbau vom alten Stadttheater zum Kulturhaus und viele von uns sind seit 1994 als Ehrenamtliche im Kulturhaus in vielfältigen Bereichen aktiv.

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g   5. Über das Pforzheimer Kulturhaus Osterfeld

Das Kulturhaus Osterfeld hat sich zu einem zentralen Aufführungsort freier Gruppen und Treffpunkte unterschiedlichster Gruppen, Vereinigungen und Bevölkerungsschichten entwickelt, mit einer Wirkung weit über die Region hinaus.

Für die rund 118.000 Besucherinnen, Besucher und Nutzer aus Pforzheim und der Region bietet das Haus mit seinen 240 Aufführungen und seinen über 3700 Belegungen im Jahr in den bereits oben angeführten Bereichen ein interessantes und spannungsreiches Angebot.

Die Idee des Kulturhauses Osterfeld ist im Jahre 1985 entstanden und wurde dann gemeinsam von den heutigen Trägern, dem Amateurtheaterverein Pforzheim e. V. und dem Penn-Club 2000 e. V., realisiert. In einer großen Eigenleistung mit über 12.000 Arbeitsstunden und Eigen- und Spendenmittel von weit über einer halben Million wurde das Zentrum am 2. September 1994 eröffnet.

Hier der Link zum Kulturhaus Osterfeld.

 

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6. Über das Fremdgehen

Wir haben nicht nur im "BRETThupferl-Theater" gespielt, sondern auch in anderen Gruppen, sei es zur Verstärkung, sei es, um besondere Stücke mit anderen Schauspielern zu erarbeiten. Damit diese Produktionen auch Erwähnung finden, gibt es für eine kleine Auswahl diesen Link.

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g   7. BRETThupferl minis

Für eine Produktion anlässlich des Amateurtheaterwettbewerbs 1991 im Stadttheater Pforzheim suchte und fand BRETThupferl einige Kinder, teils Töchter von eigenen Mitgliedern aber auch Kinder, die wir vom Kupferdächle her kannten.
Einmal Theaterluft geschnuppert wollten sie weitermachen – und so entstand im Herbst 1991 die Theatergruppe "BRETThupferl minis". Die Gruppe traf sich nicht das ganz Jahr über, sondern kam immer im Herbst zusammen, um dann auf Weihnachten ein neues Stück zu erarbeiten. Natürlich haben, wie bei jeder Gruppe, MitspielerInnen aufgehört, neue sind dazugekommen, aber ein Stamm von sechs Mädchen hat bei jedem Stück mitgespielt. 1991 bei "Sarah und das Rotoplott", 1992 bei "Himmlische Chorprobe" von Ulla Kling. 1993 bei "Flügel machen noch keinen Engel". Mit diesem Stück kam zum ersten Mal ein eigenes Werk zur Aufführung. Kirsten Klein, auch ein "BRETThupferl" hat es geschrieben.
Weil es für uns immer eine immense Erleichterung war, kein Stück suchen und ändern zu müssen, damit es auf unsere Spielerzahl und Fähigkeiten passte, gaben wir von da an immer Kirsten Klein den Auftrag, für uns zu schreiben. So entstanden 1994 zwei Stücke, "Der Star" und "Der Mülldieb", und 1995 "Die Lügenfee". Bei dieser letzten Produktion war die Leiterin der "BRETThupferl minis" Simi Zeleny-Kania bereits schwanger und erkannte, dass die oft nervenaufreibende Probenarbeit sich nicht mit einer ausgeglichenen Mutterrolle vereinbaren lässt, und so gab es seither schweren Herzens keine weiteren Aufführungen mehr.

Simone Zeleny-Kania

 

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